Bereits im ersten Semester haben alle Architekturstudierenden das Fach Städtebau. Sie lernen die Grundlagen des Städtebaus kennen und reisen einmal quer durch die Stadtplanungsgeschichte. Im dritten Semester gilt es dann das Erlernte in einem konkreten Entwurf umzusetzen.

Die Stadt Bad Wörishofen diente als Ausgangssituation für die Aufgabe. Die Kurstadt liegt im Einzugsgebiet von München und hat einen kleinen Altstadtkern. In den 50-er Jahren entstand nicht weit entfernt von Bad Wörishofen das Siedlungsgebiet „Gartenstadt“. Unsere Aufgabe bestand nun darin, die beiden Stadtteile durch ein neues Quartier miteinander zu verbinden. Dabei sollten wir, auf diesem doch eher ländlich geprägten Gebiet, eine Möglichkeit der verdichteten Bebauung finden, um genug Wohnraum zu schaffen.

Der Trend ging bei fast allen Arbeiten zur Planung einer neuen Ortsmitte, die vor allem auch als Treffpunkt für Bewohner beider bestehender Ortsteile dienen sollte. Somit wäre die Aufgabe der Verbindung erfüllt.

An die bestehenden Ortsränder wurde oft mit einer eher flachen und offenen Bebauung angeknüpft, um sanft in den Bestand überzugehen, während zur Mitte des neuen Quartiers hin, verdichteter und mehrgeschossiger geplant wurde.

Ein wesentliches Element der Projektarbeiten war der bestehende Park. In vielen Arbeiten wurde der Park verlängert, um genug Grünflächen im Quartier zu wahren. Zudem wurde dadurch des Öfteren die große Hauptstraße, die mitten durchs Planungsgebiet führt, übertunnelt.

Aber macht euch doch anhand der folgenden Entwurfsbeispiele selbst ein Bild!

Präsentation der Arbeiten