Die Konstruktion und Herstellung unserer Kanus für die Betonkanu-Regatta am 28./29. Juni 2019 fand im Rahmen eines FWPMs im Wintersemester 2018/19 statt, erstreckte sich aber auch noch weiter über das jetzige Sommersemester.

Das gesamte Betonkanu-Team

Erarbeitet, konstruiert und verwirklicht wurden bzw. werden die Kanus für die Regatta von 5 verschiedenen Teams, bestehend aus jeweils 4 der 20 involvierten Studentinnen und Studenten, mit je zwei Konstruktions- und Schalungsteams sowie einem Materialteam.

Für die Wettkampfklasse, sowie für die Offene Klasse waren jeweils ein Konstruktions- und ein Schalungsteam zuständig.

Das primäre Augenmerk der Teams der Wettkampfklasse lag natürlich darauf, ein möglichst schnelles und wendiges Kanu zu gestalten, um den abwechslungsreichen Kurs auf dem Neckar in Heilbronn bestmöglich zurückzulegen. Allerdings musste natürlich auch darauf geachtet werden, dass das Kanu nicht allzu schwer zu fahren ist, da niemand unserer 20 Teammitglieder zuvor Erfahrungen mit Sportkanus gemacht hatte.

Bei den Teams der Offenen Klasse war hingegen eher Kreativität und Einfallsreichtum gefragt, um sich im Wettbewerb mit den anderen Hochschulen messen zu können.

So wurden diverse Gestaltungsmöglichkeiten in Betracht gezogen und im Team diskutiert. Entschieden wurde sich schlussendlich für die detailgetreue Nachbildung eines Bogens der Alten Mainbrücke, inklusive Weinausschank! Gegründet werden die beiden Pfeiler der Brücke dann in jeweils einem Kanu, baugleich zur Wettkampfklasse. So konnten wir auf die Notwendigkeit eines Betonschwimmkörpers eingehen und uns zugleich eine Menge weiteren Schalungsbau sparen.

Eine der ersten Probemischungen

Das fünfte Team setzte sich mit der idealen Materialzusammensetzung und Betonherstellung auseinander, um zu gewährleisten, dass unsere Kanus nicht nur eine möglichst perfekte Wasserlage haben, sondern auch ohne Lecks und Undichtigkeiten die gesamte Strecke zurücklegen können. Hierfür wurden diverse Probekörper aus verschiedenen Stoffzusammensetzungen hergestellt, um schließlich einen hochfesten Beton herstellen zu können. Wichtig war hier vor allem auch die Konsistenz, denn der Beton musste per Hand in unsere Negativschalung eingebracht werden und steif genug sein, um auch an den vertikalen und teils überhängenden Flächen der Schalung zu haften.

Obwohl in der Fertigungszeit unserer Kanus – wie so üblich in Gruppenprojekten – natürlich nicht alles nach Plan lief und auch improvisiert werden musste, haben wir es trotz allem geschafft, rechtzeitig fertig zu werden.

Bleibt gespannt, welch aufregendes Wochenende wir in Heilbronn bei der Betonkanu-Regatta erleben durften!