betreut von Prof. Stefan Niese und Kolleginnen/Kollegen

Lukas Fischer

Quartier der Sonne
Vom Haus der Sonne zum Quartier der Sonne. Allzu oft werden Fragen der Quartiersentwicklung, der Angebote für Kinder und Jugendliche, Bildung, Arbeitsförderung, Betreuung, Pflege von Menschen mit Unterstützungsbedarf, Integration und Inklusion in engen Resort Grenzen bearbeitet. Hier kann die evangelische Kirche intervenieren und sich für die Zukunft positionieren! Das Entwickeln eines Gesamtkonzeptes in denen die Resorts zu einem großen Ganzen gefügt werden ist mein Angriffspunkt für die zukünftige evangelische Identität.

Städtebau 
Die Geschossigkeit gliedert sich an den Bestand an. Die Ost West orientierten Langhäuser staffeln sich von vier auf sechs Geschosse auf. Den Abschluss des Ensembles bildet das sechsgeschossige Studentenwohnheim. Urbanität wird erzeugt durch die Identität stiftenden Quartiersplätze mit Treppenanlage sowie einer Differenzierung von privat, öffentlich, halböffentlichen Raum und einem hohen Maß an Diversität in den unterschiedlichsten Nutzungen. Abgeleitet aus den vorhandenen Achsen und der prominenten Lage am Kopf der Ottostraße ergibt sich die Setzung der Baukörper. Ein Langhaus mit einer sich vom Straßenraum abhebenden Sockelzone bildet das Gesicht zur Straße aus. Während im Kern des Quartiers zwei weitere Langhäuser spielerisch den Raum gliedern und spannende Hofsituationen schaffen.

BetreuungProf. Stefan Niese und Prof. Stephan Häublein
KategorieWohnungsbau
VerortungFriedrich-Ebert-Ring 27 Würzburg – Das Planungsgebiet liegt innerhalb einer „Wohn und Arbeitsinsel“, die ringsum umgeben ist von dicht befahrenen Straßen. Die Parzelle weist eine hohe Heterogenität auf. Ein einheitliches Konzept ist nicht erkennbar. Mehrparteienhäuser und Bürogebäude in Form von Wohnblock, Wohnriegel, Wohnscheibe und Punkthaus lösen im Vergleich zur Altstadt die Wohnblockstruktur auf.
ResümeeAm Kopf der Ottostraße wird ein Identität stiftendes „Gesicht“ vermisst. Im Planungsgebiet lässt sich ein einheitliches architektonisches und planerisches Konzept nicht erkennen. Heterogen gestaltete Grüninseln wechseln sich ab mit zweckmäßig gestalteten Parkplätzen. Aufenthaltsqualität oder öffentlicher Raum zum Verweilen wird nicht geboten. Schwierigkeit war eine Antwort auf die Frage nach einem repräsentativen Gebäude am Kopf der Ottostraße zu finden ohne dabei in Konflikt mit der evangelischen Identität zu geraten.

Victoria Gerbersdorf

Es werden 2 gleiche Blöcke (2 Zwillinge) genommen, bestehend aus 2 Winkeln, die sich auf die benachbarte Gebäuden und auf die Straße ausrichten. Die Gebäudehöhen orientieren sich genauso auf die Nachbarbebauung. Im EG sollen öffentliche Nutzungen sein: die ESG-Räume und das Cafe. In den oberen Geschossen werden Studentenwohnungen platziert. Es bilden sich mehrere Gemeinschaftshöfe: Hof der Begegnung (ein sozialer und lebendiger Hof), ein Pausenhof für die Mitarbeiter und ein Spielhof. In den Innenhöfen befinden sich die ganzen Öffentlichen Räume: Saal, Gastronomie, Kapelle u.s.w. was einen halböffentlichen Charakter gibt. Auf den großzügigen Terrassen können Studenten in der Sonne lernen. Die auffaltbaren Lochblech-Paneele sorgen durch ihre individuelle Verstellbarkeit  für ein lebendiges Bild der ansonsten eher glatt ausgebildeten Fassade.

BetreuungProf. Andreas-Thomas Mayer und Prof. Dorothea Voitländer
KategorieMischnutzung (Studentenwohnen, Café, Kapelle, Saal, Verwaltung, Arbeitsräume)
VerortungFriedrich-Ebert-Ring 27 und 30, Würzburg
ResümeeStädtebauliche Setzung

Milan Hochrein

Idee & Leitbild

Auf dem Grundstück der evangelischen Kirche wird ein neues Gesicht zum Ringpark ausgebildet. Das Studentenwohnheim repräsentiert stellvertretend die neue und moderne Ausrichtung der Kirche in der Stadt und erhebt sich über die Altstadt Würzburgs. Auf dem Grundstück wird der generationenübergreifende Austausch unterstützt und gefördert, indem zusätzlich zu dem Studenten- ein Seniorenwohnheim konzipiert wird. Über allem steht der Gedanke des gemeinsamen und friedlichen Lebens in der Stadt, mit Zufluchtsorten für Schutzbedürftige und der zwischenmenschlichen Interaktion. Das Grundstück selbst wird im direkten Kontext mit der umgebenden Bebauung betrachtet und in zwei Baufelder geteilt, welche die Bestandsgebäude in das Ensemble integrieren. Auf diese Weise entsteht zentral ein keilförmiger Platz mit direktem Blickbezug zu der Kapelle. Dieser Bereich symbolisiert einen Strahl, welcher die Kirche mit der Stadt verbindet – Strahlkraft.

Komplettes Projekt: bit.ly/milanlevihochrein

BetreuungProf. Stephan Häublein und Prof. Stefan Niese
KategorieMischnutzung mit Hauptaugenmerk auf Wohnungsbau (Studentenwohnen, Seniorenwohnen, Café, Saal, Verwaltung, Arbeitsräume, Kapelle)
VerortungFriedrich Ebert Ring 27, Würzburg
Resümee

Lena Karch

Studentisches Leben und Wohnen im “Haus der Sonne”

Das Studentenwohnheim nimmt im Westen die klare Blockkante sowie die Gebäudehöhe der benachbarten Bauten auf. Zum inneren hin nimmt die Zahl der Geschosse ab und passt sich an die umliegenden Verwaltungsgebäude an. Im Nord-Westen springt die klare Blockkante zurück und bildet so einen neuen Vorplatz und bildet so den Eingang des Gebietes der ESG. Durch die Platzierung des Studentenwohnheims entstehen mehrere Aufenthaltsflächen, die von Studenten, Mitgliedern der ESG und deren Nachbarn beliebig bespielt werden können. Die Freiflächen sind durch unterschiedliche Höhenniveaus und durch das Studentenwohnheim voneinander abgegrenzt. Im Erdgeschoss befinden sich die öffentlichen Räume (studentisches Café, Kapelle, Gemeinderäume der ESG, Verwaltungsräume), die sich zu den Aufenthaltsflächen im Außenbereich öffnen. In den Obergeschossen ist das Studentenwohnheim (Gemeinschaftsräumen, Dachterrassen, Einzel-, Rollstuhlgerechte und 3-Zimmerapartments) untergebracht. Die Unterschiedliche Nutzung spiegelt sich in der Fassade wider. Im Sockelgeschoss die geschlossene Fassade mit Lochfenstern. In den Obergeschossen hingegen zeigt die Fassade die Tragkonstruktion, sowie die Größe der Apartments durch vertikale & horizontal vorgesetzte Beton- & Rückspringenden Elemente.

BetreuungProf. Stefan Niese und Prof. Stephan Häublein
KategorieBebauung mit einer Mischnutzung aus Wohnen, Verpflegen, Bildung und Kultur
VerortungDas Areal befindet sich in Würzburg am Friedrich-Ebert-Ring 27 und 30. Es liegt in der Achse zur Ottastraße, angrenzend am Ringpark. Das Grundstück verfügt über eine gute Anbindung an das ÖPNVs und die B19. Weiterhin befindet sich in direkter Nachbarschaft der Südbahnhof.  In kürzester Zeit gelangt man von diesem Arial zum Zentrum, der Mensa, dem Main und dem Hubland. Zum Friedrich-Ebert-Ring hin, befindet sich eine brache Fläche (diffuser Bereich), die aktuell als Parkplatz genutzt wird. Dieser Platz bildet weder einen städtebaulichen Abschluss, noch verleiht es dem Arial ein adäquates/ einladendes Gesicht. Auf dem Grundstück befinden sich Bestandsgebäude, die in den Entwurf mit einbezogen werden sollten.
Resümee

Tanaporn Kongsuk

Einerseits beinhaltet die Studie der sich mit einer Neustrukturierung auf dem gesamten Grundstück auseinandersetzt. Andererseits ist ein hochbaulicher Teil gefordert, dessen Fokus auf dem „Entree“ des neuen Quartiers liegt und dieses zum Ringpark hin entsprechend stadträumlich abschließt. In beiden Teilen liegt der Schwerpunkt auf dem Bedarf, auf der Schaffung von Wohnraum. Im Sinne der Nachverdichtung von innerstädtischen Grundstücken. Der Grundstück wird mit dem Blocksbebauung ergänzt, ein Struktur die der würzburger Innenstadt prägt. Ergänzt mit eine offene, einladende Eingang, der die Strömung nach innen ableitend und für jeder zu zugänglich steht. Das Portal, das Gesicht, eine Umrahmung des Eingangs zum Kennzeichnung und Zonierung zwischen öffentlichen, privaten, zwischen innen und außen. Wie die vielfältige Nutzungen auf dem Grundstück stattgefunden hat, immer mit dem Absicht die Menschen zu helfen und sie zusammen zu bringen. Ein Ort wo Generation jugendliche näher gekommen sind. Und so sollt es fortgeführt werden.

BetreuungProf. Dorothea Voitländer und Prof. Andreas-Thomas Mayer
KategorieMischnutzung (Studentenwohnen, Gemeinschaftsräumen, Saal, Verwaltung, Kapelle, Café)
VerortungFriedrich Ebert Ring 27, Würzburg
Resümee

Erika Kuhfeld

Studentisches Leben und Wohnen „im Haus mit der Sonne“

Die Bauform des Baukörpers leitet sich aus zwei Quadraten ab, die durch Parallelen in der umliegenden Bebauung entstanden sind. Diese Quadrate wurden in weiteren Schritten in Hofstrukturen umgewandelt und anschließend in offene Höfe aufgebrochen. Somit ist eine mäandrierte Bauform entstanden, die mit der umliegenden Bebauung, zwei weitere Höfe ausbildet. Diese bieten den Besuchern und Studenten der evangelischen Studierendengemeinde (ESG) attraktive Aufenthaltsbereiche im Außenraum. Im Erdgeschoss sind überwiegend ESG- und Gemeinschaftsräume, sowie das Café untergebracht. Das erste Obergeschoss besteht aus Verwaltungsräumen, einer Galerie, die durch eine Wendeltreppe erschlossen werden kann, und einem Meditationsraum bzw. einer Kapelle. Die Kapelle ist von der Galerie aus zu erschließen und ist als ein „Möbel im Raum“ zu verstehen. In den weiteren Abschnitten des 1. Obergeschosses und in den drauffolgenden Geschossen findet das studentische Leben und Wohnen statt. Die warmen Farbtöne der Fassade sollen das Thema des studentischen Wohnens und Lebens „im Haus mit der Sonne“ aufgreifen. Die rot-braunen Lamellen umhüllen den westlichen Teil des Gebäudes, die gelben Lamellen den östlichen Teil.

BetreuungProf. Stefan Niese und Prof. Stephan Häublein
KategorieStudentenwohnheim mit einem Café und Gemeinschaftsräume der Evangelischen Studierendengemeinde
VerortungDas Grundstück der Evang.- luth. Kirche befindet sich am Friedrich-Ebert-Ring 27,30 im Stadtteil Sanderau in Würzburg angrenzend am Ringpark und liegt in der Achse zur Ottostraße. Das Areal hat eine gute Anbindung. Die B19 bietet eine gute Anbindung für den Autoverkehr, Haltestellen des ÖPNV wie die Straßenbahn und Buslinie Sanderring sind in unmittelbarer Nähe vorhanden. Des Weiteren ist in 15 Min. die Bahnhaltestelle Würzburg Süd zu erreichen. Das gesamte Grundstück besteht aus drei Flurstücken. Das Flurstück zur Straße und zum Ringpark orientiert wird derzeit als Schotterparkfläche genutzt und bildet einen diffusen Bereich in diesem Stadtraum aus. 
Resümee

David Storch

Schutz vor Verkehrslärm bietet ein starker Baukörper an der Straße und schafft so ein ruhiges Quartier im Stadtgefüge. Ein gemeinsamer Hof wird mit weiterer Wohnbebauung und dem Bestand eingerahmt. Gruppenräume für die Studentengemeinde sind mittig auf dem Hof platziert. Ruhige Rückzugsorte entstehen in den geschützten Bereichen und laden mit Liege- und Sitzflächen zum Verweilen ein. Die öffentlichen Nutzungseinheiten wie Veranstaltungs- und Verwaltungsräume sind im Sockel des Hauptgebäudes untergebracht und werden von der Straße aus erschlossen, die privaten Wohneinheiten in den geschossen darüber und um den Hof herum sind an einem gemeinsamen Strang über den südlichen Grundstückseingang zugänglich. Die Kapelle im nördlichen Teil des Hauptgebäudes bietet Raum für Andacht und Ruhe. Single-, Doppel- und WG-Zimmer mit Balkon als persönlichen Freiraum bilden die Wohneinheiten, grosse Gemeinschaftsräume laden mit Koch-, Ess- und Arbeitsmöglichkeiten zum Aufenthalt ein. Bewegliche Holzemente beleben die Fassaden und sorgen individuell für Sonnen- und Sichtschutz.

BetreuungProf. Karl Zankl und Prof. Gunther Benkert
KategorieStudentenwohnheim mit zusätzlichen Funktionseinheiten
VerortungBaulücke am Friedrich-Ebert-Ring 27 am Ringpark in Würzburg
Grundstück der Evang.-luth. Kirche Würzburg.
Situation: offene Blockrandstruktur am Ringpark mit klaffender Lücke, momentan als Parkplatz genutzt. Bestandsgebäude teils in schlechtem Zustand. Lage direkt am Ringpark an vielbefahrener Straße.
ResümeeLösung der städtebaulichen Eingangssituation.
Nachverdichtung in bestehenden Strukturen als zukunftsweisenden Beitrag in die Stadtentwicklung.