Die Architektur lebt von einer sehr starken kommunikativen Komponente. Gemeinsam entwickelt man Konzepte, Projekte und letztlich auch Gebäude. Wie spannend wäre es, wenn man gemeinsam mit Kommilitonen eine Wohngemeinschaft gründet und dort sich seinen gemeinsamen Arbeitsplatz so einrichtet, sodass man nächtelang dort arbeiten möchte. Auf einem fiktiven Grundstück soll eine 3-er WG entstehen, die keine Wünsche übriglässt. Neben einem kleinen Raumprogramm soll vor allem der Atelierbereich durchdacht sein und eine angenehme Wohn- und Arbeitsatmosphäre schaffen. Durch die Abmessungen des Grundstücks und dessen Ausrichtung ist die Orientierung der Zimmer und die interne Erschließung maßgeblich für einen gelungenen Entwurf.  Die Idee soll dabei nicht nur entworfen, sondern auch im Sinne der Baukonstruktion bis in den 50-stel baukonstruktiv ausgearbeitet werden. Als Holzbau verfolgt der Neubau auch einen gewissen nachhaltigen Anspruch. Eine gute Aufgabe, um sich sein perfektes Homeoffice selbst zu gestalten.

Laura Back und Paula Ewald

Die Aufgabe in Baukonstruktion 4, war es eine WG für Architekturstudenten zu Entwerfen und konstruktiv zu planen. Das Atelier wurde bewusst nicht mit ins Wohnhaus integriert, sondern separat im Garten platziert. Somit wir die Arbeit von dem Wohnen getrennt und man kann im Wohnhaus zur Ruhe kommen. Die Arbeitsplätze sind in einem Raum untergebracht, sodass die Zusammenarbeit und Kommunikation leicht möglich sind.

Im Wohnhaus wurden die Gemeinschaftsräume so gestaltet, dass ein offener Wohn – und Essbereich entsteht. Außerdem soll die großzügige Küche zum gemeinsamen Kochen und verweilen einladen, so dass das WG-Leben gestärkt wird. Im 1.OG befinden sich die einzelnen Zimmer, diese besitzen alle ein eingebautes Hochbett um den Platz optimal zu nutzen. Hier sorgen Dachfenster für eine gemütliche Atmosphäre über den Hochbetten.

Bei der Konstruktion wurde eine Holz-Rahmen-Bauweise gewählt. Durch die Verbauung eines nachwachsenden Rohstoffs, wird ein möglichst Nachhaltiges Bauwerk garantiert. Die Fassade besteht aus einer vertikal verlaufenden Holzverschalung, welche das Material Holz der Konstruktion auch in seinem Erscheinungsbild spürbar macht.

Pia Burghardt und Hannah Krank

Für den Entwurf unserer Wohnhaus-WG in Holz war uns ein großer, offener Wohnbereich als Zentrum für einen sozialen Treffpunkt sehr wichtig. Somit rückt die Gemeinschaft untereinander mehr in den Vordergrund und alltägliche Tätigkeiten wie z.B. kochen, können problemlos zusammen erledigt werden. Zudem hat der Wohnbereich einen direkten Zugang zum Garten und in das angebaute Atelier. Gemeinsames Wohnen soll auch im Arbeitsbereich stattfinden. Um die privaten WG Zimmer gleichermaßen vorteilhaft zu gestalten, haben wir uns für eine gerechte Anordnung der Zimmer entschieden. Somit kann die Dachterrasse des Ateliers auch nur von außen betreten werden. Das Oberlicht im ersten Obergeschoss soll eine helle freundliche Atmosphäre in den mittig zwischen den WG Zimmern gelegenen Flur bringen. Passend zum Thema „Wohnhaus in Holz“ verleihen die Böden aus Parkett und die sichtbaren geneigten Sparren, sowie die hell verputzen Wände einen wohnlichen Charakter. Die horizontalen Lärchenholzlamellen bilden eine homogene Optik des gesamten Wohnhauses, vom Sockel bis zum Dachfirst.

Anna-Lena Feucht und Georg Menges

Der Entwurf gliedert sich in drei Elemente: einen Luftraum, zwei gegeneinander verschobene Wohnbereiche und das Atelier im Anbau. Der Luftraum erstreckt sich bis unter das Dach, eine Treppe verbindet die Wohnbereiche. Die verschobenen Ebenen erzeugen Split-Levels, wodurch der Raum sich öffnet und Blickbeziehungen entstehen. Durch das versetzte Pultdach wird der Luftraum mit Licht geflutet, welches durch Oberlichter in die Räume gelangt.

Der offene Wohnraum im unteren Teil des Gebäudes wird dadurch gegliedert, dass unterschiedliche Nutzungen auf den unterschiedlichen Ebenen angeordnet sind. Der Arbeitsraum ist als Anbau an das Wohnzimmer angeschlossen, beide Räume öffnen sich zum Garten hin. Die darüberlegenden Ebenen sind in sich geschlossen und werden dadurch zu privaten Rückzugsorten. Neben seiner Verwendung als Baumaterial, findet sich Holz auch als sichtbares, einheitsstiftendes Element in Böden, Decken und Fassaden wieder.

Inken Kircher und Alisa Greubel

Das Ziel unserer Arbeit war es, ein WG-geeignetes Reihenhaus zu entwerfen, in dem man sich wohl und zuhause fühlt. Das bedeutet für uns sowohl offene Gemeinschaftsräume wie auch genügend Rückzugs- und Arbeitsbereiche. Im Erdgeschoss haben wir deshalb auf eine feste Raumeinteilung verzichtet und das Atelier als addierten Baukörper in den Wohnbereich eingeschoben. Um das Gefühl hervorzurufen einen anderen Bereich des Hauses zu betreten, ist das Fußbodenniveau dort um eine Stufe höher versetzt.

Zusätzlich ist über dem Atelier ein für jeden WG-Bewohner frei zugänglicher Balkon, der durch den Flur im Obergeschoss erreichbar ist. Im Obergeschoss sind außerdem noch die drei Schlafzimmer und ein Badezimmer untergebracht. Durch ein Dachfenster in der Mitte des Hauses fällt Licht durch die Galerie, über die Treppe bis in das Erdgeschoss. So kommt selbst an die dunkelste Stelle des Reihenhauses natürliches Licht. Die Fassade besteht aus einer vertikalen Rhombusschalung, die das Thema des Holzbaus wieder aufgreift und gleichzeitig das äußere Erscheinungsbild der Reihenhäuser vereinheitlicht.

Stefanie Knauer und Maximilian Hüttner

Planung einer Architekten WG. Hier darf das Atelier nicht fehlen! Ein offenes zentrales Wohnkonzept war uns bei unserem Entwurf sehr wichtig. Gemeinschaftlich genutzte Bereiche befinden sich deshalb allesamt im Erdgeschoss. Privaträume im 1.Obergeschoss. Das Atelier was das Herz einer jeden Architekten WG ausmacht öffnet sich mit seiner großzügigen faltbaren Fensterfront direkt zum dahinterliegenden Garten und ermöglicht somit größtmögliche Flexibilität.

Der Kern der Konstruktion besteht aus einer Holz-Tafelbauweise. Die Ständerachsen der einzelnen Wände sind hierbei strikt durchdacht und durchgetaktet. Sanitäre Einrichtungen sind im Gebäude so platziert, dass Versorgungsleitungen auf direkten Wege in das Kellergeschoss führen. Wichtig war uns zudem der ebenerdige Austritt auf den im 1. OG liegende Balkon, was wir konstruktiv mit einem Warmdach gelöst haben. Die benötigte Gefälledämmung verschwindet hierbei unter dem Doppelboden.