Für das Freihandzeichnen musste man im Zuge der digitalen Umstellung mit dem höchsten Verlust in Kauf nehmen. Was man sonst gemeinsam in einer Gruppe in mitten der Würzburger Innenstadt gemacht hat, musste nun jeder Student sich eigene Motive suchen. In den virtuellen Vorlesungen wurde überwiegend die Theorie vermittelt und auch Referenzen aus Würzburg für die einzelnen Aufgaben gezeigt. So konnte ein jeder sich in seinem Dorf oder Stadt ähnliche Motive suchen, um letztlich seine Fähigkeiten mit dem Stift zu verbessern. Spannend war dabei zu sehen, dass man unabhängig vom Standort immer irgendwo Gebäude, Häuser und Situationen findet, die es sich lohnt auf Papier festzuhalten. Neben Schwerpunkten wie beispielsweise den unterschiedlichen Fluchtungen und Perspektiven, verschiedenen Strich- und Darstellungsarten wurde vor allem auch die Reduktion auf wesentliche Formen thematisiert. Komplett neu waren dabei Art der Korrekturen. Jeden Freitag wurden sich die gezeichneten Blätter gemeinsam in digitalen Kleingruppen angeschaut und eventuelle Tipps gegeben. Durch die damalige Situation konnte man leider nicht auf die alljährige Zeichenexkursion fahren und somit musste man diese einwöchige Reise wohl in seinen Fantasien stattfinden lassen 

Emily Damm

Isabel Schöpplein

Jan Fischer