Gestelltes Thema

Würzburg ist historisch gesehen eine alte, von den Einwohnern heute jedoch eine sehr junge Stadt. Zirka ein Viertel der Einwohner sind Studenten. Jedoch steigen Mietpreise für kleine Wohnungen weiter und die Wartelisten für Wohnheime werden immer länger. Eine Baulücke im Friedrich-Ebert-Ring Würzburg, auf dem Grundstück der evangelischen lutherischen Kirche Würzburgs soll nach ausführlichen städtebaulichen und hochbaulichen Studien das Quartier neu geordnet werden und letztlich ein Studentenwohnheim entworfen werden, das neben der Beherbergung Studierender auch zahlreiche Gemeinschaftsangebote schaffen soll. Die Parzelle weist eine hohe Heterogenität auf, es ist also kein eindeutiges einheitliches Konzept erkennbar. Die Wohnblockstruktur der Altstadt wird hier durch die Diversität der Bebauungsstruktur stark aufgelöst. Die klaffende Baulücke wird derzeit als Parkfläche genutzt und angrenzende Häuser sind in einem schlechten Zustand. Zwar liegt das Grundstück direkt am Ringpark wird jedoch von einer starkbefahrenen Straße von diesem getrennt. Die Aufgabe dabei ist es neben einem gelungenen Gebäudeentwurf einen zukunftsweisenden Beitrag für die Würzburger Stadtentwicklung zu leisten. Im Sinne der städtischen Nachverdichtung soll hier ein neues Quartier entstehen, das eine gemeinschaftliche und angenehme Atmosphäre ausstrahlt.

Neben dem gestellten Thema …

 … haben sich einige Studierende ein eigenes Thema gesucht. Dabei sind die Projekte breit gefächert. Eine Erweiterung der Würzburger Kulturlandschaft oder die städtebauliche Stärkung eines Gebietes und die damit verbundene Auseinandersetzung mit der Stadtmauer in Weißenburg waren beispielsweise regionalere Themen. Ein anderer Beitrag beschäftigt sich mit der Erweiterung eines Hochschulcampus in Berlin. Neben den reinen Entwürfen ist ein anderer Ansatz beispielsweise die Ausarbeitung eines Themas in Form einer moralphilosophischen Auseinandersetzung mit der Architektur. Man sieht, Architektur gibt es überall und vor allem auch in jeder Form